Perimenopause: 10 Anzeichen, dass du schon drin bist (vielleicht ohne es zu merken)
- 01. Was genau ist die Perimenopause?
- 02. Les 10 signes que vous êtes sans doute en périménopause
- 03. Was in deinem Körper passiert: die großen hormonellen Umstellungen
- 04. Sollte man einen Arzt aufsuchen? Wann sollte man eine Diagnose stellen?
- 05. Wie du deinen Körper bei den ersten Anzeichen unterstützen kannst
Im Gegensatz zur Menopause (die das endgültige Ende der Regelblutung für 12 aufeinanderfolgende Monate markiert) ist die Perimenopause die Zeit, in der deine Hormone anfangen, unregelmäßig zu schwanken. Deine Zyklen können dadurch unregelmäßig werden, aber du hast immer noch einen Eisprung.
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1. Unregelmäßige oder unvorhersehbare Menstruationszyklen
Deine Periode kommt mal früher, mal später, fällt mal einen Monat aus und kommt dann wieder, als wäre nichts gewesen. Sie kann stärker oder auch sehr schwach sein. Das ist oft das erste Anzeichen für die Perimenopause. Es ist auch das häufigste.
2. Unruhiger Schlaf und Schlaflosigkeit
Du hast Probleme beim Einschlafen, wachst mehrmals pro Nacht auf und dein Schlaf ist nicht mehr so erholsam wie früher. Diese Probleme könnten direkt mit dem Rückgang des Progesterons zusammenhängen, der die GABA-Rezeptoren im Gehirn beeinflusst, die für Entspannung und tiefen Schlaf sorgen. Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen
Du wechselst ohne ersichtlichen Grund zwischen Lachen und Weinen, bist regelmäßig gereizt und machst dir wegen Kleinigkeiten Sorgen. Keine Sorge, das ist nicht nur „Einbildung”: Ein hormonelles Ungleichgewicht wirkt sich direkt auf dein Nervensystem und deine Neurotransmitter aus. Anhaltende Müdigkeit und Energieverlust
Du fühlst dich selbst nach einer erholsamen Nachtruhe erschöpft. Diese chronische Müdigkeit geht mit einem allgemeinen Gefühl der Antriebslosigkeit im Alltag einher. Du hast nicht mehr die gleiche Energie wie früher.
5. Hitzewallungen
Plötzlich wird dir im Gesicht, am Hals oder auf der Brust ganz warm. Das kann tagsüber oder nachts passieren und zu nächtlichem Schwitzen führen, was deinen Schlaf noch mehr stört. Auch wenn sie nur schwach ausgeprägt sind, sind sie ein Anzeichen für die Perimenopause. Verstärkung des prämenstruellen Syndroms (PMS)
Dein PMS wird stärker als zuvor: Überempfindliche Brüste, Blähungen, Krämpfe und Reizbarkeit verstärken sich in den Tagen vor deiner Periode. Zyklen ohne Eisprung werden auch häufiger, was die Symptome noch verstärkt.
7. Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
Du hast das Gefühl, in einem „mentalen Nebel” zu stecken. Du suchst nach Worten, verlierst den Faden und hast Schwierigkeiten, dich zu konzentrieren, manchmal sogar für einige Minuten. Diese Gedächtnislücken und geistige Verwirrung stehen in direktem Zusammenhang mit hormonellen Schwankungen.
8. Verminderte Libido
Dein sexuelles Verlangen nimmt ohne ersichtlichen Grund ab. Du hast einfach „keine Lust mehr” oder viel weniger als sonst. Dieser Rückgang der Libido kann manchmal mit vaginaler Trockenheit einhergehen. 9. Gewichtszunahme
Auch wenn du deine Essgewohnheiten nicht geändert hast, nimmst du zu, vor allem am Bauch und an der Taille. Dein Stoffwechsel wird langsamer und die Fettverteilung ändert sich. Die Kilos setzen sich leichter fest und lassen sich schwerer wieder loswerden. Gelenkschmerzen
Deine Gelenke machen dir zu schaffen: Schultern, Knie und Hände. Diese Gelenkschmerzen sind zwar weniger bekannt, aber ein relativ häufiges Symptom der Perimenopause.
Der Progesteronspiegel sinkt rapide
Um die 40 ist Progesteron das erste Hormon, das abnimmt, weil es immer mehr anovulatorische Zyklen (Zyklen ohne Eisprung) gibt, die in der späten Perimenopause die Mehrheit bilden[4].
Um ruhig zu bleiben und gut zu schlafen, braucht dein Gehirn Progesteron. Dieses wird in eine beruhigende Substanz (Allopregnanolon) umgewandelt, die die Rezeptoren für Schlaf und Gelassenheit aktiviert. Wenn der Progesteronspiegel sinkt, geht dieser Schutz verloren: Deine Nervenzellen werden zu aufgeregt, was zu Stress und Schlaflosigkeit führt[3].
Deine Regelblutung kann auch stärker werden, weil es zu anovulatorischen Zyklen kommt, bei denen das fehlende Progesteron eine übermäßige Vermehrung der Gebärmutterschleimhaut ermöglicht.
Östrogene schwanken stark
Anders als man denken könnte, sinkt der Östrogenspiegel in der Perimenopause nicht linear. Stattdessen schwankt er unvorhersehbar und erreicht manchmal Werte, die doppelt so hoch sind wie die in der späten Follikelphase eines normalen Zyklus, um dann auf Werte zu fallen, die niedriger sind als in der reproduktiven Phase.
Diese „hormonelle Achterbahnfahrt” lässt sich durch extreme Schwankungen des FSH (follikelstimulierendes Hormon) erklären, das versucht, die immer weniger zahlreichen und reaktionsfähigen Eierstockfollikel zu stimulieren.
Eine Schweizer Langzeitstudie mit 127 Frauen in der Perimenopause[5] hat übrigens gezeigt, dass es keinen kontinuierlichen Rückgang des Östradiols über 12 Monate gibt, sondern eher stabile Phasen mit starken Schwankungen, die von Frau zu Frau sehr unterschiedlich sind. Diese unvorhersehbaren Schwankungen erklären, warum deine Symptome ohne erkennbare Logik auftreten und wieder verschwinden.
FSH und LH spielen verrückt
Wenn deine Eierstöcke müde werden, schicken sie weniger Signale, vor allem über eine Substanz namens Inhibin B. Dein Gehirn merkt diese Verlangsamung und versucht, „die Maschine wieder anzukurbeln”, indem es massiv zwei Steuerhormone produziert: FSH (follikelstimulierendes Hormon) und LH (luteinisierendes Hormon).
Das Ergebnis: Der FSH-Spiegel kann weit über den normalen Wert steigen:
- Zwischen 10 und 25 IU/L: Du kommst wahrscheinlich in die Perimenopause. Über 25 bis 30 IU/L: Du bist kurz vor der Menopause.
Achtung: Da die Eierstöcke noch Energieschübe haben, können diese Werte von Monat zu Monat schwanken [6][7].
Der Cortisolspiegel steigt
Wenn Stress länger anhält, wird die HPA-Achse (das Alarmsystem des Körpers) stark aktiviert. Diese Aktivierung setzt bestimmte Hormone wie CRH frei, die direkt auf das Gehirn wirken und die Produktion von GnRH (das Steuerhormon der Eierstöcke) bremsen. Dadurch sinkt die Produktion von Östrogen und Progesteron. Biologisch gesehen entscheidet sich dein Körper dafür, seine Ressourcen eher für die Stressreaktion als für die Fortpflanzungsfunktionen einzusetzen[8].
Hormonuntersuchungen sind nicht immer nötig
Entgegen der landläufigen Meinung sind Hormonuntersuchungen nicht immer nötig, um die Perimenopause zu diagnostizieren. Die Hormonspiegel schwanken in dieser Phase von Tag zu Tag stark, was die Interpretation ohnehin erschwert.
Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
Vereinbare einen Termin bei deinem Arzt oder Gynäkologen, wenn deine Symptome dich stark beeinträchtigen oder du dir unsicher bist. Der Arzt kann deine Situation insgesamt beurteilen und passende Lösungen vorschlagen.
Mögliche Untersuchungen
Wenn nötig, kann dein Arzt eine Blutuntersuchung auf FSH (ein Wert zwischen 10 und 25 IE/L deutet auf die Perimenopause hin) und Östradiol anordnen. Die Diagnose basiert aber vor allem darauf, dass er sich deine Symptome genau anhört.
Lass dich von einem Profi begleiten
Bleib auf keinen Fall mit deinen Symptomen allein. Sprich mit deinem Arzt, deinem Frauenarzt, anderen Frauen, denen es genauso geht, oder schließ dich einer Selbsthilfegruppe an. Die Perimenopause ist keine Krankheit, sondern ein natürlicher Übergang, den alle Frauen durchlaufen. Egal, welche Symptome du hast, du verdienst es, gehört, verstanden und begleitet zu werden!
Quellenverzeichnis
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