Kollagen ist das am häufigsten vorkommende Strukturprotein im Körper. Es macht ein Viertel aller Proteine im Körper aus und kommt in vielen Geweben vor (Haut, Bänder, Muskeln, Knochen, Blutgefäße, Bindegewebe usw.). Es gibt derzeit 29 verschiedene bekannte Kollagenarten, die je nach Struktur und Funktion in verschiedene Kategorien unterteilt werden. Zu den wichtigsten gehören die Typen I (Haut, Sehnen, Bänder, Knochen, Zähne, Faserknorpel), II und III. Kollagen vom Typ I kommt im Körper am häufigsten vor. Kollagen vom Typ IV findet man in der Gebärmutter [1].
Kollagen gehört zur Familie der sogenannten Strukturproteine. Es sorgt für Elastizität, Geschmeidigkeit, Festigkeit, Feuchtigkeit und Wundheilung der Körperstrukturen. Es besteht aus drei helixförmig gewundenen Polypeptidketten, die jeweils aus tausend Aminosäuren, Elastin und Glykoproteinen zusammengesetzt sind. Es kommt im menschlichen Körper in Form eines Kollagennetzwerks vor, das oft mit "Klebstoff" verglichen wird und für den Zusammenhalt von Gewebe und Organen verantwortlich ist, es ist eine Art Bindemittel.