Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung hilft der Mama, fit zu bleiben und die nötige Energie zurückzugewinnen, um sich nach der Geburt – und einer manchmal auch anstrengenden Schwangerschaft – um ihr Baby zu kümmern.
Was du isst, verändert die Zusammensetzung deiner Muttermilch nur in wenigen Ausnahmefällen. Nach der zweiten Lebenswoche deines Babys stabilisiert sich die Zusammensetzung deiner Milch und bleibt bis zum Abstillen nahezu unverändert. Der Vitamin-B12- und Vitamin-D-Gehalt deiner Milch wird jedoch von deinem eigenen Versorgungsstatus mit diesen Vitaminen beeinflusst.
Vitamin B12 steckt in Lebensmitteln tierischen Ursprungs (Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Milchprodukte).
Vitamin D wird hauptsächlich durch Sonnenlicht synthetisiert. Weitere Quellen sind bestimmte Fische (Lachs, Makrele, Sardinen in Öl aus der Dose, Kabeljauleber …) sowie ein Nahrungsergänzungsmittel Vitamin D beim Stillen.
Darüber hinaus hängt die Zusammensetzung – und nicht die Menge – der Fettsäuren in der Muttermilch davon ab, was die Mutter isst. Wie bei einer ausgewogenen Ernährung im Allgemeinen sollte ein gutes Gleichgewicht zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren angestrebt werden. Omega-3-Fettsäuren finden sich in Fisch (bevorzuge kleine Fische, um Schwermetalle zu vermeiden) sowie in pflanzlichen Ölen wie Raps-, Lein-, Camelina- und Hanföl … Omega-6-Fettsäuren sind hingegen in den meisten pflanzlichen Ölen, Samen und Getreidesorten enthalten.
Mehr dazu findest du in unserem Artikel überEinfluss der Ernährung auf die Muttermilch.