Pränatale vs. postnatale Vitamine: Was sind die Unterschiede und warum sind sie wichtig?
- 01. Warum sollten Sie pränatale Vitamine einnehmen?
- 02. Warum sollte ich nach der Entbindung weiterhin ein Multivitaminpräparat einnehmen?
- 03. Wann sollten Sie die postnatalen Vitamine absetzen?
- 04. Vorgeburtlich oder nachgeburtlich: Müssen Sie wirklich die Ergänzung wechseln?
- 05. Was ist mit Eisen?
- 06. Zusammenfassend: Wie wähle ich richtig?
Die pränatalen Vitamine wurden speziell entwickelt, um die Schwangerschaft zu begleiten und die Entwicklung des Babys zu sichern. Einige Nährstoffe spielen eine Schlüsselrolle ab der Empfängnis oder sogar schon vorher.
Experten empfehlen, dass Sie mindestens drei Monate vor der Empfängnis mit der pränatalen Nahrungsergänzung beginnen sollten. In diesem Zeitraum können bestimmte Schlüsselnährstoffe akkumuliert werden, die bereits in den ersten Wochen der Embryonalentwicklung eine entscheidende Rolle spielen (1).
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Stillen
nach der Geburt
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Post essentials
Nach der Entbindung muss sich der Körper erholen und, wenn Sie stillen, das Baby mit den für seine Entwicklung wichtigen Nährstoffen versorgen. Vitamine für die Zeit nach der Geburt unterstützen diese physiologischen Prozesse und verringern das Risiko von Mangelerscheinungen (2).
Die Entbindung führt zu einer intensiven Mobilisierung der Nährstoffreserven. Bestimmte Nährstoffe helfen, das Gleichgewicht des Körpers wiederherzustellen:- Vitamin A: spielt eine Schlüsselrolle bei der Zellregeneration und der Immununterstützung.
- Vitamin D und K2: unerlässlich für die Knochenremineralisierung, insbesondere wenn die Schwangerschaft die mütterlichen Reserven mobilisiert hat.
- Zink: ist an der Wundheilung und dem Immunsystem beteiligt. Ein Mangel nach der Geburt kann die Erholung verlangsamen und die Stimmung beeinflussen (3).
- Vitamin C: fördert die Eisenaufnahme und die Heilung des Gewebes nach der Geburt.
Stillen erhöht den Bedarf an Nährstoffen, um eine reichhaltige und ausgewogene Muttermilch zu gewährleisten. Die USDA empfiehlt insbesondere:- 550 mg Cholin pro Tag, um die Gehirnentwicklung des Babys zu unterstützen (4).
- 250 µg Jod, um eine optimale Schilddrüsenfunktion bei Mutter und Kind zu gewährleisten (5).
- Omega 3 DHA: essentiell für die Entwicklung des Gehirns des Säuglings (6).
Prävention von postpartaler Erschöpfung und Stress
- 550 mg Cholin pro Tag, um die Gehirnentwicklung des Babys zu unterstützen (4).
- 250 µg Jod, um eine optimale Schilddrüsenfunktion bei Mutter und Kind zu gewährleisten (5).
- Omega 3 DHA: essentiell für die Entwicklung des Gehirns des Säuglings (6).
Prävention von postpartaler Erschöpfung und Stress
Erschöpfung nach der Geburt ist häufig und bestimmte Mangelerscheinungen können die körperliche und geistige Erschöpfung verstärken. Mehrere Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen einem Mangel an Vitamin D und einem erhöhten Risiko für postpartale Depressionen (7).
Die Vitamine der B-Gruppe, insbesondere B6 und B12, tragen ebenfalls zur Aufrechterhaltung der Energie und zur Regulierung der Stimmung bei. Eine ausreichende Versorgung mit Zink und Magnesium trägt zur Reduzierung von Stress und Mommy Brain bei, dem Gefühl des geistigen Nebels, das mit der Müdigkeit der Mutter zusammenhängt (8).
Es wird empfohlen, die postnatale Supplementierung mindestens sechs Monate nach der Entbindung fortzusetzen, bei längerem Stillen sogar noch länger (9).
Auch ohne Stillen braucht der Körper Zeit, um sich zu erholen und seine Nährstoffreserven wieder aufzufüllen. Eine gute, ausgewogene Postpartum-Ernährung bleibt die Basis, aber ein postnatales Multivitaminpräparat kann eine optimale Versorgung mit essentiellen Mikronährstoffen sicherstellen.
Die pränatalen und postnatalen Vitamine haben Formeln, die auf spezifische Bedürfnisse zugeschnitten sind:
- Die pränatalen Vitamine konzentrieren sich auf die Entwicklung des Babys und die Vorbeugung von Mangelerscheinungen bei der Mutter während der Schwangerschaft.
- Die postnatalen Vitamine sind für die Erholung der Mutter und die Unterstützung des Stillens konzipiert.
Der Übergang zwischen den beiden hängt von den individuellen Bedürfnissen ab. Manche Frauen entscheiden sich dafür, einige Wochen nach der Entbindung ihre Schwangerschaftsvorsorge fortzusetzen, bevor sie zu einer besser geeigneten Nachsorge übergehen (10).