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Persönlicher Gesundheitscheck
Comment sevrer bébé et arrêter l’allaitement ?

Wie stillt man das Baby ab und beendet das Stillen?

Wann solltest du mit dem Abstillen beginnen? Wie gelingt der Übergang so gut wie möglich für dein Baby und für dich? In diesem Artikel versuchen wir dir einige Hinweise und Informationen zu geben, damit du das Stillen beenden kannst, wenn du und dein Baby bereit dazu seid – ohne Schuldgefühle und ohne Bedauern.

Inhaltsverzeichnis

Wann sollte eine Mutter ihr Baby abstillen? Wie kann man dafür sorgen, dass es für das Baby und die Mama so gut wie möglich verläuft?

 

In diesem Artikel versuchen wir dir einige Hinweise und Informationen zu geben, damit du dein Kind abstillen kannst, wenn du und dein Baby bereit dazu seid – ohne Schuldgefühle und ohne Bedauern. Wir laden dich ein, immer wohlwollend mit dir selbst umzugehen und auf dich zu hören. Wenn man sein Kind aus Pflichtgefühl stillt, ist das keine gute Lösung – es aber unter dem Druck äußerer Erwartungen abzustillen, ist ebenfalls keine vernünftige Alternative. Du musst deine eigene Balance finden.

Take care mama

Was sind die Empfehlungen zum Abstillen?

Wie die La Leche League betont, gibt es keine Mindeststilldauer. Es gibt kein bestimmtes Alter, in dem du dein Baby entwöhnen musst. Die WHO empfiehlt ausschließliches Stillen bis zum 6. Monat und die Weiterführung des Stillens ergänzend zur Beikost mit fester Nahrung bis mindestens 2 Jahre. Die Entscheidung, wie lange du stillst – unabhängig vom Alter deines Babys –, ist in erster Linie eine persönliche Entscheidung, die der Mutter und allgemeiner den Eltern obliegt. 

Laut einer Umfrage des Institut des mamans aus dem Jahr 2008 hätten 85 % der Mütter, die ihr Kind abgestillt haben, es gerne länger gestillt. Viele von ihnen nennen Gründe, die auf eine unzureichende Begleitung hinweisen: Angst, nicht genug Milch zu haben, die Rückkehr zur Arbeit, Druck aus dem Umfeld oder sogar von Fachkräften des Gesundheitswesens oder der Betreuungseinrichtung ihres Babys.

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Das Abstillen und das unfreiwillige Abstillen

Manche Mamas lassen sich davon überzeugen, ihr Baby früher abzustillen, als sie es ursprünglich geplant hatten. 

Die Ursachen des unfreiwilligen Abstillens

Die Gründe, die sie dazu veranlassen, gehören zu den folgenden (nicht abschließende Liste):

– Das Gefühl, nicht genug Milch zu haben.

– Die Angst, dass die Muttermilch nicht ausreichend nährend ist.

– Ein Baby, das ständig nach der Brust verlangt. 

– Schmerzen (Wundheit der Brustwarzen, wiederholte Milchstaus, verstopfte Milchgänge, Mastitis beim Stillen,..).

– Eine Saugverwirrung.

– Ein Baby, das einen Stillstreik macht.

– Eine Erkrankung der Mutter (z. B. Bronchitis, Magen-Darm-Erkrankung …).

– Der Beginn der Beikosteinführung. 

All diese Gründe können durch mangelnde Information zu einem frühzeitigen oder unfreiwilligen Abstillen führen. Tatsächlich ist keiner der genannten Gründe stichhaltig genug, um dich dazu zu bewegen, das Stillen endgültig zu beenden. 
 

Nichts rechtfertigt ein unfreiwilliges Abstillen

Zur Erinnerung: Bei Zweifeln an der produzierten Milchmenge ist es ratsam, eine kompetente Fachkraft zu Rate zu ziehen (IBCLC-Laktationsberaterin). Die Beikosteinführung sollte nicht zum Abstillen führen. Muttermilch bleibt die Grundlage der Ernährung des Babys – auch danach ergänzt sie die Mahlzeiten. Die sogenannte Brustwarzenverweigerung hängt im Wesentlichen mit dem Milchfluss zusammen. Die Vorstellung einer Saugverwirrung ist größtenteils eine konstruierte Angst – in der Praxis ist sie eher selten. Ein Stillstreik deutet oft auf ein umfassenderes Problem hin. Schmerzen sind ein Symptom. In jedem Fall kann eine Lösung gefunden werden. Es ist selten notwendig, das Stillen bei Krankheit zu unterbrechen – mit Ausnahme einer Krebserkrankung, da die Behandlungen damit unvereinbar sind.

Im Zweifelsfall zögere nicht, dir Unterstützung bei einer Fachkraft zu holen, zum Beispiel einer IBCLC-Stillberaterin. Sie kann dir auch helfen, das Abstillen nicht mit einem Gefühl der Hilflosigkeit, des Scheiterns oder der Schuld zu verbinden. Auch wenn Stillen eine natürliche Praxis ist, ist es wichtig, Begleitung zu suchen, wenn es nicht wie erwartet verläuft. Die meisten Schwierigkeiten lassen sich mit der richtigen Unterstützung überwinden. Informiere dich bereits in der Schwangerschaft, um dich besser vorzubereiten.

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Du kannst auch entscheiden, dem Rhythmus deines Babys zu folgen und aufzuhören, wenn es bereit ist.

Natürlich bedeutet das nicht, dass die Mama keine eigenen Grenzen setzen kann. 

Wie Claude Didierjean-Jouveau in Allaiter aujourd'hui sehr treffend betont:

"Das natürliche Abstillen [ist] wie ein komplexer Tanz zwischen Mutter und Kind. (..) Sich auf ein natürliches Abstillen einzulassen bedeutet, sich auf ein Abenteuer einzulassen, von dem man weder weiß, wann noch wie es enden wird. Das kann verunsichernd, ja sogar beängstigend sein. Aber es ist ein wunderschönes Geschenk an das eigene Kind – eine vollständig gelebte Stillbeziehung – und bringt einem selbst ein Gefühl der Erfüllung, das unschätzbar wertvoll ist."

Fazit

Hör auf dich, hör auf dein Kind, entscheide selbst, wann du abstillst – lass es nicht einfach über dich ergehen, und hol dir bei Bedarf Unterstützung! Das Abstillen ist ein Übergangsmoment voller Emotionen, der starke Gefühle auslösen kann. Umgib dich idealerweise mit wohlwollenden Menschen, die diesen Moment kennen, damit du ihn leichter durchstehen kannst. Unterstützungsorganisationen wie La Leche League oder Solidarilait – um nur zwei zu nennen – bieten Treffen zwischen Müttern an, bei denen du dieses Thema offen ansprechen kannst.

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