PCOS und Vitamin B9: Warum wird synthetische Folsäure oft nicht empfohlen?
Konkret zeigt sich das PCOS meistens durch unregelmäßige oder ausbleibende Menstruationszyklen, seltenen oder fehlenden Eisprung, Neigung zu Akne, Hirsutismus und manchmal Gewichtszunahme, die oft mit Insulinresistenz zusammenhängt.
Auf lange Sicht kann dieses Syndrom deine Fruchtbarkeit, aber auch deinen Stoffwechsel beeinträchtigen. Deshalb ist es wichtig, sich umfassend betreuen zu lassen, einschließlich einer Anpassung der Ernährung und einer Ergänzung mit Mikronährstoffen wie Vitamin B9.
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Natürliche Folate sind das Vitamin B9, das in Lebensmitteln vorkommt, zum Beispiel in grünem Blattgemüse, Hülsenfrüchten oder bestimmten Obstsorten. Diese Folate sind der Form, die der Körper nutzen kann, sehr ähnlich und spielen eine wichtige Rolle bei wesentlichen Funktionen wie der DNA-Synthese, der Zellteilung und der gesunden Entwicklung des Fötus während der Schwangerschaft.
Folsäure ist eine synthetische Form von B9, die im Labor hergestellt wird und in dieser Form in der Natur nicht vorkommt. Sie wird häufig in Nahrungsergänzungsmitteln und zur Anreicherung von Lebensmitteln verwendet, weil sie sehr stabil und kostengünstig ist. Der Unterschied zur natürlichen Form? Folsäure muss im Körper mehrere Umwandlungsschritte durchlaufen, um wirklich aktiv und damit nützlich zu werden.
Manche Leute haben Variationen im MTHFR-Gen, die die Wirksamkeit dieses Enzyms verringern können. Wenn das Enzym nicht so gut funktioniert, wird Folsäure langsamer oder nicht ganz in die aktive Form umgewandelt. Das kann dazu führen, dass sich nicht verstoffwechselte Folsäure im Blut sammelt und weniger aktives Vitamin B9 für die Zellen verfügbar ist. margin-bottom:12pt;margin-top:12pt;" dir="ltr">Außerdem können diese Störungen mit einem Anstieg des Homocysteins einhergehen, einer Aminosäure, deren Überschuss mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme und einer Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit und der Einnistung des Embryos verbunden ist. Bei Frauen, die schwanger werden möchten, ist dieser Wert besonders wichtig, vor allem, wenn sie auch von PCOS betroffen sind.
Synthetische Folsäure: Wirksamkeit alles andere als garantiert
Synthetische Folsäure muss mehrere Umwandlungsschritte durchlaufen, bevor sie voll wirksam wird. Diese Umwandlung hängt zum Teil davon ab, dass das Enzym MTHFR richtig funktioniert. Wenn das Enzym zum Beispiel wegen einer Genveränderung nicht so gut arbeitet, kann ein Teil der Folsäure unverstoffwechselt bleiben und im Blut zirkulieren, ohne dass die Zellen sie wirklich nutzen können.
Mehreren Studien zufolge kann nicht verstoffwechselte Folsäure die Rezeptoren sättigen, ohne die erwarteten Vorteile zu bringen[1]. Dieses Phänomen kann auch einen Vitamin-B12-Mangel verschleiern, da die beiden Vitamine über dieselben Stoffwechselwege interagieren.
Konkrete Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit und Schwangerschaft
Obwohl Folsäure nach wie vor die offizielle Empfehlung der Gesundheitsbehörden zur Vorbeugung von Neuralrohrdefekten ist, deuten Studien darauf hin, dass 5-MTHF bei Frauen mit PCOS wirksamer sein könnte, um bestimmte Stoffwechselparameter zu verbessern [2], insbesondere durch die Senkung des Homocysteinspiegels und die Verringerung von Entzündungen. Aus diesem Grund empfehlen viele Fruchtbarkeitsexperten heute Methylfolat für Frauen mit PCOS, die schwanger werden möchten.
In der Praxis empfehlen viele Fachleute eine tägliche Zufuhr von 400 µg (Mikrogramm) Vitamin B9 in aktiver Form, idealerweise schon mehrere Monate vor der Empfängnis.
Bei PCOS ist diese Strategie oft Teil einer umfassenderen Betreuung, die auch einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel, die Arbeit an der Insulinresistenz, gegebenenfalls Gewichtsmanagement und manchmal die Einnahme von Nährstoffen wie Myo-Inositol umfasst.
Neben den Nahrungsergänzungsmitteln ist es echt ratsam, die Zufuhr von natürlichem Folsäure über die Ernährung zu erhöhen: Dunkelgrünes Blattgemüse (Spinat, Mangold, Feldsalat), Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen), Zitrusfrüchte, Avocados, Eier oder auch bestimmte Ölsaaten sind gute Quellen für natürliches B9.
Du hast es sicher schon verstanden: Die Grundidee ist, Lebensmittel, die viel natürliches Folat haben, mit einem Vitamin-B9-Präparat in aktiver Form zu kombinieren, anstatt sich für klassische Folsäure zu entscheiden.
Quellenverzeichnis
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