Wann kann man nach der Geburt wieder ein Bad nehmen?
Warum dieses Produkt?
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Vorsichtsmaßnahmen beim ersten Bad nach der Geburt
Alternative zum Bad nach der Geburt: das Sitzbad
Auch wenn ein Vollbad zu Beginn nicht empfohlen wird, kann das Sitzbad eine hervorragende Alternative sein – als Ergänzung oder Ersatz zur Dusche.
Was ist ein Sitzbad?
Es handelt sich um ein lokales Bad, bei dem nur der untere Körperbereich (Becken und Damm) in lauwarmes Wasser eingetaucht wird. Diese Art von Bad kann helfen [4]:
Schmerzen nach der Geburt lindern, insbesondere bei Episiotomie [5] oder Dammrissen.
Schwellungen und Entzündungen reduzieren.
Hämorrhoiden lindern.
Die Wundheilung fördern, indem eine gute Hygiene im Dammbereich aufrechterhalten wird.
Wie führt man ein Sitzbad durch?
So führst du einen durch [6]:
Eine Wanne oder ein Bidet mit lauwarmem Wasser füllen.
Anschließend können nach Bedarf Kräuter oder eine von einer Fachkraft empfohlene Lösung hinzugefügt werden.
Etwa 10–20 Minuten im Wasser sitzen, dann vorsichtig abtrocknen.
Du kannst es mehrmals täglich durchführen.
Es ist auch möglich, es mit kaltem Wasser durchzuführen. Eine Studie hat zudem gezeigt, dass dies die Schmerzreduktion weiter verbessern könnte [7].
Die Wirksamkeit des Sitzbads
Die Forschung zeigt, dass es Dammschmerzen wirksam lindern kann. So hat eine Studie gezeigt, dass der durchschnittliche Schmerzwert nach einem Sitzbad mit einem Aufguss aus Sternfruchtblättern von 4,50 auf 1,73 gesunken ist [8].
Eine Studie hat gezeigt, dass er auch zur Verbesserung der Wundheilung nach einer Episiotomie beitragen kann, auch wenn er weniger wirksam war als die Anwendung eines Kältepacks [9]. Unser Kältegel-Pad perineal pad ist eine hervorragende Alternative bei Schmerzen und zur Förderung der Wundheilung.
Kann man nach der Geburt ins Schwimmbad oder ins Meer gehen?
Das Baden im Schwimmbad oder im Meer nach der Geburt erfordert noch mehr Vorsicht als ein Bad zu Hause. Öffentliche Schwimmbäder enthalten Chlor und andere Chemikalien, die die Schleimhäute reizen und die Heilung etwaiger Risse oder Nähte verlangsamen können. Zudem sind diese Umgebungen anfällig für die Vermehrung von Bakterien, was das Infektionsrisiko erhöht. Was das Baden im Meer betrifft, kann dieses ebenfalls Mikroorganismen enthalten, die Reizungen oder Infektionen verursachen können, insbesondere bei anhaltenden Lochien (Wochenfluss).
Es wird daher generell empfohlen, 6 Wochen nach der Geburt zu warten und die Zustimmung der Ärztin oder des Arztes einzuholen, bevor du wieder im Freien oder im Schwimmbad badest. Es ist wichtig zu warten, bis du vollständig verheilt bist und der Gebärmutterhals geschlossen ist. Wenn die Wiederaufnahme möglich ist, ist es wichtig, einen sauberen Badeanzug zu tragen, sich nach dem Baden gründlich abzuspülen und den Dammbereich vorsichtig zu trocknen, um Infektionen zu vermeiden.
Schwimmen ist danach ein guter Sport, um körperliche Aktivität sanft wieder aufzunehmen.
Zusammenfassung
Das Bad nach der Geburt ist ein wohlverdienter Moment der Entspannung, sollte jedoch mit Vorsicht wieder aufgenommen werden. Ob nach einer vaginalen Geburt oder einem Kaiserschnitt – den richtigen Zeitpunkt abzuwarten ist entscheidend, um Infektionsrisiken zu vermeiden. In der Zwischenzeit ist die Dusche vorzuziehen. Das Sitzbad bleibt eine ausgezeichnete und wohltuende Alternative für die Mama in dieser Zeit. Für eine optimale Erholung wird immer empfohlen, den Rat der eigenen Gesundheitsfachkraft zu befolgen (Hebamme, Gynäkologin, Ärztin usw.).
Und was ist mit dem Baby? Da warten wir auch noch. Die WHO empfiehlt, den Vernix nach der Geburt intakt zu lassen.
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