1. Unregelmäßige oder unvorhersehbare Menstruationszyklen
Deine Periode kommt zu früh, zu spät, setzt einen Monat aus und kehrt dann zurück, als wäre nichts gewesen. Sie kann stärker oder im Gegenteil sehr schwach sein. Das ist oft das erste Zeichen der Perimenopause – und zugleich das häufigste.
2. Unruhiger Schlaf und Schlaflosigkeit
Du hast Schwierigkeiten einzuschlafen, wachst mehrmals pro Nacht auf, dein Schlaf ist nicht mehr so erholsam wie früher. Diese Schlafstörungen hängen möglicherweise direkt mit dem Abfall des Progesterons zusammen, das die GABA-Rezeptoren im Gehirn beeinflusst – genau jene, die Entspannung und Tiefschlaf fördern[3].
3. Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen
Du wechselst ohne ersichtlichen Grund vom Lachen zu den Tränen, fühlst dich regelmäßig dünnhäutig und ängstlich wegen Kleinigkeiten. Keine Sorge, das ist nicht nur „in deinem Kopf": Das hormonelle Ungleichgewicht hat einen direkten Einfluss auf dein Nervensystem und deine Neurotransmitter.
4. Anhaltende Müdigkeit und Energieverlust
Du fühlst dich erschöpft, selbst nach einer erholsamen Nacht. Diese chronische Müdigkeit geht mit einem allgemeinen Gefühl von Antriebslosigkeit im Alltag einher. Du hast nicht mehr dieselbe Energie wie früher.
5. Hitzewallungen
Plötzliche Hitzewallungen breiten sich in deinem Gesicht, deinem Hals oder deiner Brust aus. Sie können tagsüber wie nachts auftreten und Nachtschweiß verursachen, der deinen Schlaf zusätzlich stört. Auch wenn sie unauffällig sind, sind sie ein deutliches Zeichen der Perimenopause.
6. Verstärkung des prämenstruellen Syndroms (PMS)
Dein PMS wird intensiver als zuvor: extrem empfindliche Brüste, Blähungen, Krämpfe und Reizbarkeit verstärken sich in den Tagen vor deiner Periode. Zyklen ohne Eisprung werden ebenfalls häufiger, was die Symptome noch verstärkt.
7. Konzentrations- und Gedächtnisprobleme
Du hast das Gefühl, dich in einem „mentalen Nebel" zu befinden. Du suchst nach Worten, verlierst den Faden deiner Gedanken und hast Schwierigkeiten, dich zu konzentrieren – manchmal sogar für wenige Minuten. Diese Gedächtnislücken und diese mentale Verwirrung hängen direkt mit den hormonellen Schwankungen zusammen.
8. Abnahme der Libido
Dein sexuelles Verlangen nimmt ohne offensichtlichen Grund ab. Du hast einfach „keine Lust mehr" – oder deutlich weniger als früher. Diese Abnahme der Libido kann manchmal mit Scheidentrockenheit einhergehen.
9. Gewichtszunahme
Auch wenn du deine Ernährungsgewohnheiten nicht verändert hast, nimmst du zu – vor allem im Bauch- und Taillenbereich. Dein Stoffwechsel verlangsamt sich und die Fettverteilung verändert sich. Die Kilos kommen leichter und gehen schwerer.
10. Gelenkschmerzen
Deine Gelenke schmerzen – Schultern, Knie und Hände. Weniger bekannt, sind Gelenkschmerzen dennoch ein relativ häufiges Symptom der Perimenopause. Östrogene spielen eine schützende Rolle für die Gelenke, und ihre Schwankungen können die Ursache dieser Beschwerden sein.