Mit dem Baby zu zeichnen bietet zahlreiche Vorteile – sowohl für das Kind als auch für die Eltern und andere Bezugspersonen. Hier sind die wichtigsten Gründe für seinen Erfolg in Familien und Einrichtungen der frühkindlichen Bildung.
Die Bedürfnisse seines Kindes besser verstehen
Hunger, Durst, volle Windel, Angst … Mit der Babyzeichensprache kann der Kleinste sich klar ausdrücken und so die Frustration auf beiden Seiten verringern.
Weinen und Wutausbrüche reduzieren
Mit dem Baby zu zeichnen hilft, Frustration und emotionale Ausbrüche zu beruhigen. Das Kind kann seine Gefühle und Emotionen sehr früh ausdrücken (Angst, Müdigkeit, Wut …), was dabei hilft, diese für Eltern oft schwierigen Momente zu entschärfen.
Die Sprachentwicklung fördern
Entgegen weit verbreiteter Meinung verzögert das Zeichengeben den Erwerb der gesprochenen Sprache nicht. Im Gegenteil: Es ermutigt das Kind zur Kommunikation und bereichert seinen Wortschatz. Ein Erwachsener, der zeichnet, neigt dazu, deutlicher zu artikulieren, sich auf Augenhöhe des Kindes zu begeben, es anzuschauen, wenn er mit ihm spricht, und sicherzustellen, dass das Baby die Wörter und Zeichen verstanden hat … All das trägt dazu bei, den Spracherwerb zu erleichtern und die Freude am Sprechen zu wecken!
Die Eltern-Kind-Bindung stärken
Mit dem Baby zu zeichnen stärkt die Bindung durch diese frühe und vertraute Kommunikation. Das Kind fühlt sich schon früh wahrgenommen, gehört und verstanden. Neben dem gestärkten Vertrauen gegenüber Erwachsenen gewinnt es auch Vertrauen in sich selbst.
Die ganzheitliche Entwicklung fördern
Die Babyzeichensprache fördert außerdem die motorische und kognitive Entwicklung sowie soziale Kompetenzen. Das Zeichengeben stimuliert die Feinmotorik, die Koordination und die Präzision der Bewegungen. Durch die Zeichen entwickelt das Baby seine Kommunikationsfähigkeiten, was seine Freude am Austausch mit seiner Umgebung stärkt.