Der Babyblues
Pflege dich selbst
Nimm dir Zeit für dich
Zögere nicht, dir Hilfe zu holen
Nicht in Panik geraten
- 01. DIE GEBURT IST EIN MOMENT INTENSIVER STÖRUNG IM LEBEN EINER FRAU, SOWOHL AUF KÖRPERLICHER, HORMONELLER, EMOTIONALER ALS AUCH SOZIALER EBENE.
- 02. Was ist der Babyblues? Ist er anormal? Ist es pathologisch? Schwerwiegend?
- 03. Wie erkennt man den Babyblues?
- 04. Was kann man gegen den Babyblues tun?
- 05. Wann sollte man sich Sorgen machen?
- 06. Zum Schluss
Und oft entspricht sie nicht genau der Vorstellung, die sich die werdende Mutter vor der Geburt gemacht hat. Sie muss nicht traumatisch sein, aber die Geburt ist in der Fantasie ist einfach nicht identisch mit der, die sie letztendlich erlebt hat. Die Begegnung mit dem Baby ist ebenfalls manchmal ganz anders.
Dieses Baby, das gerade angekommen ist, ist natürlich das schönste Baby. Das, das die ganze Familie schon vor seiner Ankunft geliebt hat. Du freust dich darauf, es endlich in deinen Armen zu halten.
Aber warum können dann angesichts dieses Wunders des Lebens, angesichts dieses intensiven geteilten Glücks nicht alle Frauen dieses Gefühl des Glücks empfinden?
Weinst du? Fühlst du dich unfähig, dich um dein Kind zu kümmern?Warum kannst du das Weinen deines Babys nicht ertragen? Weinst du vielleicht auch selbst viel, obwohl du mit deinem Baby glücklich sein sollten? Fühlst du dich überfordert, wenn all die Verwandten kommen, die dich so sehr lieben? Bist du vielleicht auch appetitlos und möchtest gar nichts mehr essen?
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Die Antwort lautet natürlich: Nein. Was diese Frauen durchmachen, ist nichts Ernstes oder Pathologisches. Es handelt sich um den sogenannten "postpartum blues", besser bekannt als "baby blues". Der Baby Blues ist eine gutartige Stimmungsstörung. Je nach Quellenangabe sind 30 bis 80 % der Mütter nach der Entbindung ihres Kindes davon betroffen. Es handelt sich nicht um eine "Depression".
Die Schwangerschaft ist eine wesentliche Etappe der psychosexuellen Entwicklung und der Elternschaft der Frau. Sie führt zu tiefgreifenden Veränderungen. Diese können körperlicher, organischer, psychosozialer und biologischer Natur sein und als Stressfaktoren angesehen werden. Die Ankunft eines Babys ist keine Kleinigkeit!
Der Postpartum Blues, auch Baby Blues oder Third-Day-Syndrom genannt, ist ein vorübergehender Zustand. Er tritt zwischen dem zweiten und fünften Tag nach der Entbindung auf. Der Höhepunkt ist am dritten Tag zu beobachten. Er dauert in der Regel zwischen vier und sieben Tagen und kann manchmal auf 24 Stunden verkürzt werden.
Die gefundenen Symptome sind recht typisch: Angst, Reizbarkeit, emotionale Labilität, Dysphorie, Schlafstörungen, Müdigkeit und somatische Beschwerden.
Die Umgebung wird leicht von den Weinkrämpfen, der Empfindlichkeit, der Angst, vernachlässigt zu werden oder sich nicht um das Baby kümmern zu können, überrascht, besonders wenn die Geburt gut verlaufen ist.
Es scheint daher für eine Frau, die diesen Zustand durchmacht, und für ihre Umgebung schwer vorstellbar, dass dieser nur vorübergehend und absolut nicht pathologisch ist, aber man sollte ihn dennoch nicht vernachlässigen.
Und dennoch bleibt es entscheidend, darüber nachzudenken, dass der Baby Blues keine medikamentöse Behandlung erfordert.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es für eine junge Mutter letztlich normal ist, von der Ankunft ihres Babys überwältigt zu sein, wenn dies nur vorübergehend ist. Man spricht dann vom "Babyblues", der nur einige Tage anhält. Im Nachhinein könnte man sich eher fragen, wie diese Mütter, ohne mit der Wimper zu zucken, alles meistern!
Wenn dieser Zustand nach einigen Tagen oder sogar Wochen nach der Geburt anhält, kann es sich um eine Depression handeln, die von einem Spezialisten behandelt werden muss.
Daher sollten wir aufmerksam gegenüber diesen jungen Müttern bleiben, die uns umgeben. Wir müssen sie unterstützen und ihnen Mut machen.
Daher für diese Mütter: Lasst euren Gefühlen freien Lauf, denkt daran, dass alles nur vorübergehend ist, und gebt euch die nötige Zeit, um dieses neue Leben willkommen zu heißen.
Danke an Dr. Victoire Cannoni, Psychiaterin, für das Schreiben dieses Artikels!
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