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01Der Unterschied zwischen Babyblues und postpartaler Depression
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02Wie erkennt man eine postpartale Depression?
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03Risikofaktoren und Ursachen für postpartale Depressionen
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04Die Folgen einer postpartalen Depression
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05Mögliche Unterstützung und Behandlungen bei postpartaler Depression
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06Zum Schluss noch ein paar Worte zur postpartalen Depression
Postpartale Depression (PPD) ist nicht nur der „Baby-Blues”, der nur vorübergeht. Es ist eine echte psychische Erkrankung bei Müttern, die nach der Geburt auftreten kann, oft in den ersten Wochen. Manchmal kann sie aber auch erst Monate später auftreten. Junge Mütter können sich dadurch total erschöpft fühlen, von starken Gefühlen wie Traurigkeit, Schuldgefühlen oder Angst/Stress überwältigt sein und manchmal sogar den Kontakt zu ihrem Baby oder ihrem Umfeld verlieren.
Es ist wichtig, sie zu erkennen, damit die Mutter in dieser Lebensphase gut unterstützt wird. Hilfe zu suchen ist der erste Schritt zu mehr Wohlbefinden. Denn nein, eine postpartale Depression dauert nicht ewig. Aber ohne Unterstützung kann sie Monate oder sogar Jahre andauern und das Wohlbefinden der Mutter und ihre familiären Beziehungen stark beeinträchtigen.
Der Unterschied zwischen Babyblues und postpartaler Depression
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Wie erkennt man eine postpartale Depression?
Schwierigkeiten, eine Bindung zum Baby aufzubauen
Manche Mütter fühlen sich ihrem Kind von Geburt an stark verbunden, während sich diese Bindung bei anderen erst nach und nach entwickelt. Wenn du jedoch Schwierigkeiten hast, eine emotionale Bindung zu deinem Kind aufzubauen, kann dies ein Anzeichen für eine postpartale Depression sein.
Untersuchungen zeigen, dass etwa 12 % der Mütter in den ersten zwei Tagen nach der Geburt eine verzögerte Bindung erleben, wobei diese Zahl nach 15 Tagen auf 7 % sinkt. Bei Frauen mit einer schweren postpartalen Depression geben hingegen 57 % an, eine gestörte emotionale Bindung zu ihrem Kind zu haben (4).
Soziale Isolation, Rückzug von Familie oder Freunden
Diese durch die PPD bedingte Distanzierung kann sich auch auf Ihr Umfeld ausweiten: Soziale Isolation oder Rückzug von Angehörigen sind weitere häufige Symptome einer postpartalen Depression.
Schlafstörungen
Schlafmangel ist eine häufige Beschwerde bei jungen Eltern. Zu wenig Ruhe kann zu Müdigkeit, Reizbarkeit und Konzentrationsschwierigkeiten führen. Das sind Faktoren, die eine postpartale Depression verschlimmern oder begünstigen können (5).
Umgekehrt kann eine postpartale Depression den Schlafzyklus stören. Wenn du Probleme beim Einschlafen hast oder im Gegenteil übermäßig viel schläfst, kann das ein Zeichen sein, das du nicht ignorieren solltest (6).
Intensive negative Gefühle
Neben Traurigkeit kann eine postpartale Depression auch mit anderen negativen Gefühlen wie Angst, Wut, geringem Selbstwertgefühl oder Desinteresse an Dingen einhergehen, die dir früher Spaß gemacht haben. Viele Frauen fühlen sich auch schuldig, weil sie nicht ständig glücklich als Mutter sind.
Es ist jedoch wichtig, sich daran zu erinnern, dass eine postpartale Depression nicht deinen Wert als Mutter in Frage stellt. Es handelt sich um eine Störung, die mit einer Reihe von Faktoren zusammenhängt: hormonellen, genetischen, psychologischen und sozialen.
Weitere häufige Symptome einer postpartalen Depression
Die folgenden Punkte sind typisch für dieses Syndrom:
- Anhaltende Traurigkeit oder starke Stimmungsschwankungen
- Extreme Müdigkeit, Energielosigkeit
- Häufiges Weinen ohne ersichtlichen Grund
- Interessenverlust an gewohnten Aktivitäten
- Schuldgefühle, Scham, das Gefühl, eine „schlechte Mutter” zu sein
- Starke Angstzustände, Panikattacken
- Aufdringliche Gedanken, negative Gedanken, Selbstmordgedanken
Wenn du diese Symptome hast, solltest du einen Spezialisten aufsuchen. Wenn du dir unsicher bist, sprich einfach mit deinem Arzt. Wenn du noch stärkere und schlimmere Symptome hast, solltest du sofort einen Arzt aufsuchen.
Risikofaktoren und Ursachen für postpartale Depressionen
Die Folgen einer postpartalen Depression
Mögliche Unterstützung und Behandlungen bei postpartaler Depression
Zum Schluss noch ein paar Worte zur postpartalen Depression
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