Muttermilch ist immer nahrhaft, auch wenn sich ihre Zusammensetzung mit der Schwangerschaft ändert, besonders gegen Ende.
Die Milchmenge kann tatsächlich abnehmen (je nach Frau mehr oder weniger), aber dieser Rückgang ist vor allem gegen Ende der Schwangerschaft zu beobachten.
Nach dem ersten Trimester (etwa in der 16. Woche) kann sich die Milch allmählich verändern und zu Kolostrum werden, was einen leicht abführenden Effekt auf das gestillte Kind haben kann [3]. Wenn dein Kind jedoch älter als 6 Monate ist und mit der Nahrungsdiversifizierung beginnt, wird dies nicht beeinträchtigt. Wenn es hingegen jünger als 6 Monate ist, muss sein Wachstum beobachtet werden. Zögere auch nicht, beim geringsten Zweifel eine Stillberaterin IBCLC zu konsultieren!
Was das Vorhandensein von Wachstumshormonen in der Milch betrifft, so werden sie nur in sehr geringen Mengen gefunden. Das Baby ist übrigens den gleichen Hormonen ausgesetzt, die im Blut in erheblich höheren Mengen vorhanden sind [4].
So ist es laut WHO am besten, das Stillen während einer neuen Schwangerschaft fortzusetzen und gleichzeitig die Ernährung der Mutter zu verbessern, insbesondere wenn keine geeignete Entwöhnungsnahrung zur Verfügung steht [5].