Herkunft und Beschreibung
Glycin ist eine Aminosäure, die der Körper selbst herstellen kann und die auch in vielen Lebensmitteln vorkommt. Sie dient als Baustein für bestimmte Strukturproteine, insbesondere Kollagen, und spielt zudem eine Rolle bei der Signalübertragung im Nervensystem, die mit Ruhephasen zusammenhängt. Während der Schwangerschaft, wenn der Schlaf leichter oder unruhiger werden kann, ist Glycin für manche Frauen als langfristige Unterstützung interessant. Bei Nahrungsergänzungsmitteln sind Form, Reinheit und Transparenz der Kennzeichnung entscheidende Kriterien.
In natürlicher Form
Glycin kommt in proteinreichen Lebensmitteln vor, insbesondere in gelatinehaltigen Zubereitungen. Brühen, Gelatine und weichere Speisen sowie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte sind gute Quellen. Auch pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte und Soja tragen zur Glycinzufuhr bei. Glycin wird zusammen mit den anderen Proteinen der Mahlzeit aufgenommen und lässt sich daher leicht integrieren, ohne die Essgewohnheiten grundlegend zu verändern. Die benötigte Menge variiert je nach Rezept, individuellem Appetit und Ernährungspräferenzen.
Als Ergänzung
Glycin ist hauptsächlich als Pulver oder in Kapselform erhältlich und lässt sich daher leicht regelmäßig einnehmen, besonders wenn Ihr Schlafrhythmus abends unregelmäßig ist. Viele mischen es in warme Getränke, Wasser oder Joghurt, wo es in der Regel einen dezenten Geschmack hat. Achten Sie bei der Produktauswahl auf eine kurze Zutatenliste, eine klare Herkunft und den Verzicht auf unnötige Zusatzstoffe, falls Sie empfindlich auf starke Aromen reagieren. Einige Schlafmittel, wie beispielsweise die Mama Dreams Ampulle, enthalten Glycin bereits und erleichtern so die Anwendung.
Warum ist Glycin in der Mutterschaft Ihre Verbündete?
1 - Übergang zum Abend
Es kann den Übergang zur Ruhe begleiten, wenn der Tag anstrengend war und das Einschlafen schwerfällt.
2 - Stabilerer Schlaf
Es wurde entwickelt, um eine bessere subjektiv empfundene Schlafqualität zu unterstützen, insbesondere in hellen Nächten.
3 - Beruhigende Routine
Die regelmäßige Einnahme am Abend trägt dazu bei, ein einfaches, beruhigendes Ritual zu etablieren, das sich im Laufe der Zeit leichter beibehalten lässt.
4 - Gewebeunterstützung
Es liefert einen Baustein, den der Körper für bestimmte Strukturproteine verwendet, die bei körperlichen Veränderungen nützlich sind.
5 - Dezenter Geschmack
Durch seinen milden Geschmack lässt es sich leicht in Getränke oder Milchprodukte einarbeiten, ohne dass Sie Ihre Essgewohnheiten ändern müssen.
Wie funktioniert das? (Die Wissenschaftsminute)
Nach der Einnahme wird Glycin vom Darm aufgenommen und gelangt anschließend in den Blutkreislauf. Der Körper nutzt es dann nach Bedarf, insbesondere als Baustein bestimmter Proteine und als Botenstoff, der an der Signalübertragung des Nervensystems beteiligt ist. Es handelt sich um eine Aminosäure, die der Körper gut erkennt, weshalb sie oft eher zur langfristigen Unterstützung als zur Erzielung einer sofortigen Wirkung eingesetzt wird.
Studien deuten darauf hin, dass Glycin manchen Menschen zu einem besseren Schlafempfinden verhelfen kann. Eine häufig genannte Erklärung ist die abendliche Thermoregulation, die natürliche Anpassung der Körpertemperatur, die den Schlaf fördert. Bei Erwachsenen wurde in Studien eine verbesserte subjektive Schlafqualität und gesteigerte Wachheit am Tag beobachtet. Während der Schwangerschaft gilt Glycin als mögliche Unterstützung für einen gesunden Schlafrhythmus, wobei die Ergebnisse individuell variieren.